Liederkranz-Apollonia


Direkt zum Seiteninhalt

2012

Veranstaltungen > Konzerte & Auftritte

Benefizkonzert am 23. Juni 2012
mit dem Chorleiterchor Pfalz

..

„Zwei Chöre harmonisieren in sich gemeinsam“
Badisches Tagblatt und Badische Neueste Nachrichten vom 25. Juni 2012


„Wer singt, betet doppelt“ und „Mensch, lerne tanzen, damit die Engel im Himmel etwas mit Dir anzufangen wissen“: Diese beiden Zitate des Kirchenlehrers Augustinus gab Pfarrer Ralf Dickerhof dem Benefizkonzert des Liederkranz-Apollonia mit auf den Weg und sie begleiteten die vielen Zuhörer durch ein besinnliches, nachdenkliches und fröhliches Konzertprogramm. An der Erneuerung der Heizungsanlage des Gemeindezentrums Zwölf Apostel, zu dem neben der Kirche auch der Kindergarten gehört, führt kein Weg mehr vorbei. Zwar hätten die Kirchenbesucher im Winter mal eine Stunde frieren können, den Kindergartenkindern ist das aber nicht zuzumuten. Pfarrer Dickerhof freute sich über die zahlreichen Aktionen für die Finanzierung des Projekts, ohne die der Haushalt der Pfarrgemeinde sonst gesprengt würde. Besonders glücklich war er auch über die Initiative des Liederkranz-Apollonia Rastatt für dieses Benefizkonzert, für das der Chor auch den renommierten Chorleiterchor Pfalz als Partner eingeladen hatte. Eindrucksvoll gestalteten die beiden Chöre mit rund 70 Sängern ihre gemeinsamen Auftritte. Abwechselnd leiteten die Dirigenten Rudolf Peter (Liederkranz-Apollonia Rastatt) und Harald Kronibus (Chorleiterchor Pfalz) das volumenreiche Ensemble, das in sich geschlossen harmonierte. Nach dem festlich feierlichen Introitus, dem Orgelpräludium „Grand Choeur“ von Clement Loret mit Rudolf Peter an der Orgel, erfüllte „Trösterin Musik“ von Anton Bruckner und „Heilig“ von Franz Schubert den Kirchenraum. Das Gesamtensemble legte Wert auf eine differenziert gestaltete Dynamik. Der textlichen Aussage entlang entwickelten die Sänger dichte Spannungsbögen und kosteten die Skala vom feinen Piano bis zum mächtigen Forte in allen Nuancen aus.

Diese an Klangfarben reiche Musiksprache war auch für alle weiteren Programmbeiträge maßgebend, ob sie jetzt gemeinsam vorgetragen wurden oder jeder Chor für sich allein agierte. Friedrich Silchers „Hymnus“, von Franz Schubert „Der 23. Psalm“ und von Bepi De Marzi „Signore delle Cime“ sind nur ein paar Titel des ersten Komplexes, den der Chorleiterchor Pfalz zu Gehör brachte. „Herr, Deine Güte“ von A. E. Grell, von Ludwig van Beethoven „Die Ehre Gottes“, sowie von Franz Schubert „Die Nacht“ und das „Gebet“ von Jakov Gotovac, einem kroatischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, waren nur einige der Titel, die der Liederkranz-Apollonia ausdrucksvoll interpretierte. Zwei Solisten waren mit den Pfälzern, die ihren Jahresausflug mit dem Konzert verbanden, mitgekommen, in Personalunion Dirigent und Bass-Bariton Harald Kronibus und seine Frau Ekaterina, die erstmals mit ihrer glockenhellen Sopranstimme die Zuhörer mit Charles Gounods „Ave Maria“ berührte. Gospelsongs brachten die Zuhörer im dritten Teil des Konzerts zum „Tanzen“, gekonnt arrangiert nach dem Call and Response-Prinzip: Die Solisten intonierten, der Chor antwortete. Bei „Ride on King Jesus“ ließ Harald Kronibus mit seinem tiefgründigen Bass-Baritontimbre aufhorchen, eindrucksvoll entzückte Ekaterina Kronibus in „Go down Moses“ mit ihrer reinen Sopranstimme. Mit dem Abendgruß „Guten Abend, gute Nacht“ von Johannes Brahms ließen die Chöre das Konzert gemeinsam ausklingen, konnten aber nicht umhin, ob des begeisterten Beifalls eine Zugabe folgen zu lassen: Sie wiederholten den „Abendfrieden“ von Franz Schubert, der ein stimmungsvolles Geleit in den Frühsommerabend bildete.

Abschiedsständchen des Chorleiterchors Pfalz. Die beiden Chöre feierten nach dem Konzert im Pfarrsaal des Gemeindezentrums Zwölf-Apostel ihre erste Begegnung mit einem geselligen Abschluss und einem guten "Badischen Vesperbuffet" unseres Ehrenmitglieds und Metzgermeisters Rudolf Kölmel. Der Liederkränzler dankt allen fleißigen Helferinnen und Helfern, ohne die diese gelungene Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.




Tag des Gesangs am 14. Juli 2012
fällt (fast) ins Wasser

..


Als um 10:30 Uhr immer noch Starkregen und heftige Windböen über der Rastatter Innenstadt lagen, entschlossen sich die Organisatoren schweren Herzens, den mit zehn teilnehmenden Chören vorgesehen „Tag des Gesangs“ abzusagen. Auch der Liederkranz-Apollonia hatte seine Teilnahme zugesagt und sich in der vor der ungünstigen Witterung schützenden Sankt-Alexander-Kirche versammelt. Als gegen 10:45 Uhr überraschend der Himmel aufriss und sich die Sonne zeigte, entschlossen sich die Sänger des ältesten kulturellen Vereines der Stadt, der seit 1844 schon manches historische „Unwetter“ überstanden hatte, spontan von den Kirchenaus ein stark gekürztes Repertoire vorzutragen. Der Beifall der sich schnell versammelnden Zuhörer war dem Chor unter der Leitung seines Dirigenten Rudolf Peter sicher.



Untermenü


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü